Von Dr. Paloma Baviera (Gynäkologin – Nr. 030310335).
Mit schätzungsweise 604.000 Neuerkrankungen pro Jahr, wie aus den jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation hervorgeht. Heute, am 26. März, möchten wir von IVF-Life anlässlich des Welttages zur Prävention dieser Krankheit darauf hinweisen, wie wichtig es ist, die grundlegenden Möglichkeiten der Prävention zu kennen, um die Gesellschaft für die Entstehung und das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs zu sensibilisieren.
Der Gebärmutterhals, auch Zervix genannt, ist der untere Teil der Gebärmutter, der mit der Vagina verbunden ist. Gebärmutterhalskrebs entsteht, wenn sich bösartige Zellen im Gebärmutterhals vermehren, was im Allgemeinen mit einer anhaltenden Infektion durch das humane Papillomavirus (HPV) zusammenhängt. Gebärmutterhalskrebs kann zwar eine ernste Erkrankung sein, aber es muss betont werden, dass eine Vorbeugung ebenso wie eine Früherkennung möglich ist, und darum geht es heute.

Man schätzt, dass 80 % der Bevölkerung irgendwann im Leben mit einem Stamm des humanen Papillomavirus infiziert werden. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass HPV-Impfstoffe ein wirksames Mittel sind, um die Entwicklung von Hochrisikostämmen zu verhindern, die zu Gebärmutterhalsläsionen führen können.
Im Allgemeinen ist der Impfstoff am wirksamsten, wenn er verabreicht wird, bevor eine Frau mit dem Virus in Berührung kommt. Dies unterstreicht, wie wichtig eine frühzeitige Sensibilisierung ist, auch wenn einige Fachleute eine Impfung je nach Fall auch zur Linderung einer bestehenden Infektion empfehlen.
Ebenso ist es unerlässlich, die entsprechenden gynäkologischen Untersuchungen wahrzunehmen, da bei einer Zytologie Anomalien oder Dysplasien festgestellt werden können, deren Nachsorge oder Behandlung im Vergleich zu einer späten Diagnose eine wesentlich günstigere Prognose erwarten lässt.
Während HPV offenbar nicht mit Fortpflanzungsproblemen in Verbindung steht, können andere sexuell übertragbare Infektionen, die in der Regel zur gleichen Zeit auftreten, zu Fortpflanzungsproblemen führen. Im Falle einer Chlamydien-Infektion sind beispielsweise Eileiterstörungen häufig.
So wie wir bei IVF-Life das Bewusstsein für Gebärmutterhalskrebs schärfen wollen, halten wir dies auch im Hinblick auf die reproduktive Gesundheit für wichtig. Frauen mittleren Alters – bei denen die Prävalenz von Gebärmutterhalskrebs höher ist – können eine Behandlung zur Erhaltung der Fruchtbarkeit in Betracht ziehen, um nach einer Genesung Mutter werden zu können.
Als Spezialisten für komplexe Fälle und Fälle, die einen multidisziplinären Ansatz erfordern, bieten wir bei IVF-Life auch denjenigen Patientinnen reproduktive Lösungen an, die ihre Eizellen nicht einfrieren konnten.
Gebärmutterhalskrebs ist eine Krankheit, an die nicht nur heute gedacht werden sollte, sondern die die Gesellschaft in vollem Umfang wahrnehmen muss, indem sie sich in die Frauen hineinversetzt, die eine solche Diagnose erhalten haben, und in alle anderen, die durch wertvolle Informationen über ihre gynäkologische Gesundheit eine solche Diagnose verhindern konnten.
Wie auch immer Ihre Situation aussieht, das Wichtigste ist, dass Sie wissen, dass wir heute und immer für Sie da sind. Bei uns erhalten Sie die Unterstützung, die Sie brauchen, und die guten Nachrichten, die Sie verdienen. Wir warten auf Sie!