Die Begriffe Embryonenspende und Embryonenadoption werden häufig synonym verwendet. Beide bezeichnen eine Form der assistierten Reproduktion, bei der ein zuvor kryokonservierter Embryo in die Gebärmutter einer Empfängerin übertragen wird, um eine Schwangerschaft zu erreichen.
Die Embryonenspende ermöglicht die Nutzung hochwertiger Embryonen von Paaren, die ihren Kinderwunsch bereits erfüllt haben und ihre verbleibenden Embryonen zur Verfügung stellen.
Die Embryonenspende stellt eine mögliche Behandlungsoption dar, wenn andere Methoden der assistierten Reproduktion nicht erfolgversprechend oder medizinisch nicht sinnvoll sind. Sie kann insbesondere in folgenden Situationen in Betracht gezogen werden:
Dank der Fortschritte in der Reproduktionsmedizin ist es heute möglich, Embryonen mit einer Überlebensrate von fast 100 % zu devitrifizieren oder aufzutauen.
VERFAHREN
Die Patientin bereitet ihre Gebärmutterschleimhaut 15-20 Tage lang durch die Gabe von Östrogenen und Progesteron vor, um eine für die Implantation ausreichende Schleimhautdicke zu erreichen.
Die Embryonen werden in unserem Kryokonservierungstank aufbewahrt. Um für jede Familie die beste Auswahl zu treffen, werden ethnische Kriterien wie beispielsweise die Hautfarbe berücksichtigt.
Der Embryotransfer ist ein zentraler Schritt der Behandlung, da in diesem Moment der Embryo in die Gebärmutter übertragen wird.
Dabei handelt es sich um ein schnelles und schmerzloses Verfahren, bei dem der Embryo mithilfe einer Kanüle in die Gebärmutter eingesetzt wird. Der Arzt führt den Transfer unter Ultraschallüberwachung durch, um den Vorgang jederzeit kontrollieren zu können.
Das Ärzteteam und die Patientin entscheiden, wie viele Embryonen übertragen werden sollen.
Die Sociedad Española de Fertilidad (spanische Vereinigung für Fruchtbarkeit) begrenzt die Embryonenanzahl auf maximal drei pro Transfer. Aufgrund unserer Technologie empfehlen wir jedoch, nur einen Embryo zu übertragen. Auf diese Weise können wir die Lebensfähigkeit einer Schwangerschaft garantieren.
12 bis 14 Tage nach dem Embryotransfer wird ein Bluttest durchgeführt, um den Beta-hCG-Hormonwert zu messen, der anzeigt, ob eine Schwangerschaft vorliegt.
Etwa zwei Wochen nach dem positiven Ergebnis des Schwangerschaftstests wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um den korrekten Verlauf der Schwangerschaft zu überprüfen.
LÖSEN SIE IHRE FRAGEN
Paare, die ihre Embryonen spenden möchten, müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen, um den Erfolg und die Sicherheit der Behandlung zu gewährleisten. Frauen müssen zum Zeitpunkt der Befruchtung der Eizellen unter 35 Jahre alt sein. Die Personen, von denen die Embryonen stammen, werden gemäß den geltenden medizinischen und biologischen Anforderungen beurteilt.
Dabei sollen nachweisbare übertragbare Infektionen, bekannte genetische Erkrankungen und relevante familiäre Risiken im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen ausgeschlossen oder bewertet werden. Ein vollständiger Ausschluss sämtlicher genetischer Risiken ist jedoch nicht möglich.
Um einen Embryo einem Patienten oder einem Paar zuzuordnen, werden phänotypische Aspekte sowohl des Paares oder der Frau, die ihn spendet, als auch der Frau oder des Paares, die die Embryonen adoptiert, berücksichtigt.
Da diese Embryonen gespendet werden, hängt es weitgehend von der Anzahl der Embryonen ab, die die Spender gespendet haben.
Die gespendeten Embryonen stammen von Paaren, die bereits eine IVF-Behandlung durchgeführt haben und die Embryonen aus verschiedenen Gründen (entweder weil sie bereits schwanger geworden sind oder weil sie den Prozess nicht fortsetzen möchten) nicht mehr benötigen.
Es handelt sich um einen relativ einfachen Eingriff, der ohne Narkose durchgeführt wird. Das Verfahren ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung und erfolgt durch das Einführen eines dünnen, flexiblen Katheters durch den Gebärmutterhals.
Ja, der Transfer ist vollkommen sicher, da die Spender (von Samen, Eizellen oder Embryonen) vor dem Transfer strengen Qualitätskontrollen unterzogen werden.
Ja. Die Embryonenspende ist in Spanien gesetzlich erlaubt und unterliegt einer strengen medizinischen und rechtlichen Regulierung. Die Spende erfolgt anonym und gemäß den geltenden Bestimmungen der spanischen Gesetzgebung zur assistierten Reproduktion.
PATIENTEN
WAS UNSERE PATIENTEN SAGEN