Die ROPA-Methode oder Geteilte Mutterschaft ist eine Methode der assistierten Reproduktion, die es Frauenpaaren ermöglicht, eine Familie zu gründen, und bei der beide aktiv am Fortpflanzungsprozess teilnehmen.
Bei dieser Behandlung wird eine Partnerin (die genetische Mutter) einer Eierstockstimulation unterzogen und stellt die Eizellen zur Verfügung, damit die andere Partnerin (austragende Mutter) das Kind austragen und zur Welt bringen kann.
Die ROPA-Methode ist geeignet für:
BEHANDLUNGEN
Die ROPA-Methode erfordert die Verwendung von Sperma eines anonymen Spenders. Die spanische Gesetzgebung garantiert die Anonymität des Spenders und stellt sicher, dass er die Identität des aus seiner Spende geborenen Kindes nicht erfahren kann, ebenso wie das Kind die Identität des Spenders nicht kennen wird.
Eine der Frauen des Paares wird eine ovariellen Stimulation erhalten, um hochwertige Eizellen zu entnehmen, die nach der Befruchtung auf die Trägerin des Babys übertragen werden.
Bei IVF-Life ist es unser Ziel, die Träume unserer Patienten zu verwirklichen. Dazu führen wir eine umfassende medizinische Untersuchung durch, um die am besten geeignete Methode der assistierten Reproduktion für jeden Fall zu bestimmen.
VERFAHREN
Eine geteilte Mutterschaft beginnt mit der Eierstockstimulation, die an den Fall der jeweiligen Patientin angepasst wird. Ziel ist es, eine ideale Anzahl lebensfähiger Eizellen für die Befruchtung zu erhalten. Auf diese Weise können wir die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft erhöhen.
Die Eierstockstimulation dauert 8 bis 14 Tage und wird sorgfältig mittels Ultraschall- und Blutuntersuchungen überwacht. So können wir sicherstellen, dass die Medikamente richtig wirken und die Follikel die optimale Größe für eine Punktion erreichen.
Sobald die Follikel eine optimale Größe erreicht haben, ordnet der Arzt eine Follikelpunktion und -aspiration mithilfe von vaginalem Ultraschall an. Dieses Verfahren wird in unserem Operationssaal unter leichter Sedierung durchgeführt, sodass die Patientin keinerlei Schmerzen verspürt. Ein paar Stunden nach dem Verfahren kann die Patientin in den normalen Alltag zurückkehren.
In diesem Schritt werden die Spermien mit dem höchsten Befruchtungspotenzial ausgewählt.
Bei IVF-Life findet die Befruchtung von Eizellen im Rahmen einer IVF-Behandlung in unserem hochmodernen Labor unter der Aufsicht unserer anerkannten Embryologen statt.
Der Erfolg einer Behandlung hängt vor allem vom Labor ab. Dementsprechend gewährleisten wir bei IVF-Life eine ständige Überwachung und Kontrolle der Embryonenkultur. Mit unserer modernen Technologie können wir die Embryonen überwachen und genaue Informationen über ihre zelluläre Entwicklung erhalten.
Die Embryonen werden bis zum Zeitpunkt des Embryotransfers in Inkubatoren mit optimalen Bedingungen aufbewahrt. Die Informationen sind entscheidend für die Auswahl des Embryos mit dem höchsten Implantationspotenzial.
Bei IVF-Life wissen wir, dass es für unsere Patienten wichtig ist, über jeden Verfahrensabschnitt informiert zu sein. Aus diesem Grund stehen wir in ständigem Kontakt mit ihnen und informieren sie ausführlich über die einzelnen Schritte ihrer Behandlung und die Entwicklung ihrer Embryonen.
Der Embryonentransfer ist der erste Kontakt mit dem Embryo seit Beginn der Behandlung. Bei diesem schnellen und schmerzloses Verfahren setzt der Arzt den Embryo mit einer dünnen Kanüle unter Ultraschallkontrolle in die Gebärmutter ein.
Das Ärzteteam bestimmt gemeinsam mit der Patientin die Anzahl der zu übertragenden Embryonen. Diese werden am Tag des Eingriffs ausgewählt und (falls erforderlich) aufgetaut. Auch wenn die Sociedad Española de Fertilidad (spanische Vereinigung für Fruchtbarkeit) erlaubt, dass drei Embryonen gleichzeitig übertragen werden, empfehlen wir bei IVF-Life, nur einen Embryo zu übertragen, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft zu optimieren und Risiken zu vermeiden.
Etwa zwölf Tage nach dem Embryotransfer wird ein Bluttest durchgeführt, um den Beta-hCG-Hormonwert zu messen, der anzeigt, ob eine Schwangerschaft vorliegt und ob die Behandlung erfolgreich war.
Nach Bestätigung der Schwangerschaft mit dem Beta-hCG-Test wird ein Ultraschall durchgeführt, um die korrekte Entwicklung der Schwangerschaft zu kontrollieren.
Die Embryonen werden eingefroren, um sie in einem späteren Zyklus der assistierten Reproduktion zu verwenden, sodass die Patientin sich nicht erneut einer Eierstockstimulation und einer Follikelpunktion unterziehen muss.
LÖSEN SIE IHRE FRAGEN
Die Entscheidung darüber, wer die genetische Mutter und wer die Leihmutter sein wird, liegt beim Paar, es muss jedoch auch die Meinung des medizinischen Teams berücksichtigt werden.
In Spanien sind der Zugang zur ROPA-Methode, die erforderlichen Einwilligungen und die rechtliche Anerkennung beider Mütter gesetzlich geregelt. Eine Ehe sollte nicht pauschal als allgemeine Voraussetzung für die Behandlung dargestellt werden.
Da die registerrechtlichen Folgen von der familiären Situation und bei internationalen Patientinnen auch vom Wohnsitzland abhängen können, wird vor Behandlungsbeginn eine individuelle rechtliche Beratung empfohlen.
Die Kosten der ROPA-Methode in Spanien hängen von der individuellen medizinischen Situation des Paares ab, da es keinen einheitlichen Preis für alle Behandlungen gibt.
Bei IVF-Life wissen wir, dass jeder Fall anders ist. Daher wird die für Sie am besten geeignete ROPA-Methode nach einer individuellen medizinischen Bewertung festgelegt. Unser Expertenteam wird Ihre Situation im Detail analysieren, um Ihnen die beste Option zu empfehlen – stets mit einem ehrlichen und transparenten Ansatz.
Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag für die ROPA-Methode, damit Sie alle Informationen haben, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Der Prozess kann je nach Fall zwischen 1 und 2 Monaten dauern. Dazu gehören die Eierstockstimulation der Eizellspenderin, die Gewinnung der Eizellen, die Befruchtung im Labor, der Transfer an die Leihmutter sowie die Wartezeit auf das Ergebnis.
Vor Beginn der Eierstockstimulation müssen einige Parameter überprüft werden, wie die ovarielle Reserve oder das Vorhandensein von Infektionen, meist durch eine Blutuntersuchung.
Außerdem ist eine transvaginale Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung der Gesundheit der Eierstöcke und der Gebärmutter sowie eine gynäkologische Untersuchung wichtig, um sicherzustellen, dass keine Erkrankungen die Eizellspende beeinträchtigen.
Die Entscheidung ist sehr persönlich, aber es ist ratsam, einige Faktoren zu berücksichtigen, wie die reproduktive Gesundheit beider Frauen: Wenn eine bessere Chancen auf eine Schwangerschaft hat (aufgrund von Alter oder Eierstockgesundheit), sollte dies berücksichtigt werden.
Vor dem Embryotransfer wird eine Blutuntersuchung durchgeführt, um die allgemeine Gesundheit zu beurteilen und mögliche Infektionen auszuschließen.
Eine transvaginale Ultraschalluntersuchung wird empfohlen, um den Zustand der Gebärmutter zu überprüfen, sowie eine gynäkologische Untersuchung, um sicherzustellen, dass keine Infektionen oder Veränderungen die Schwangerschaft beeinträchtigen.
Die Gesetzgebung variiert je nach Land. In Spanien werden beide Frauen als biologische Mütter des Kindes anerkannt. In anderen Ländern kann ein Adoptionsverfahren erforderlich sein, damit beide Mütter die rechtliche Elternschaft erhalten.
Es ist ratsam, sich vor Beginn des Prozesses über die Gesetzeslage im jeweiligen Land zu informieren.
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