Embryonenkulturen unter optimalen Bedingungen zu halten, ist für den Erfolg von Fruchtbarkeitsbehandlungen wie der In-vitro-Fertilisation oder der künstlichen Befruchtung unerlässlich.
Deshalb haben wir bei IVF-Life Inkubatoren mit mehreren Kameras und Time-Lapse-System. Diese Zeitraffertechnologie dient der Analyse und Überwachung der Embryonalentwicklung von der Eizelle bis zum Blastozystenstadium (Embryo am 5./6. Entwicklungstag).
Wenn Embryonen entsprechend ihrer Qualität korrekt bewertet und klassifiziert werden, kann der optimale Embryo zuerst übertragen werden.
Die Time-Lapse-Technologie führt das Konzept der stabilen Kulturbedingungen in Verbindung mit kontinuierlicher Beobachtung und Dokumentation des Embryos während seiner Entwicklung ein.
Die Entwicklung des Embryos wird in regelmäßigen Abständen von 5 bis 15 Minuten aufgezeichnet. Dadurch können Embryologen die Entwicklung der Embryonen exakt beurteilen, ohne diese aus dem Inkubator zu nehmen.
Einige Time-Lapse-Systeme arbeiten mit einer speziellen Software, mit der Embryonen auf der Grundlage allmählicher Veränderungen in Form/Struktur beurteilt und gemäß ihrer Entwicklung klassifiziert werden können.
Es gibt mehrere bekannte Marken, die Time-Lapse-Überwachungssysteme zur Verwendung für Kulturen und die Embryonenselektion in der assistierten Reproduktion anbieten.
Bei IVF-Life verwenden wir Geri und EmbryoScope. EmbryoScope und Geri sind geschlossene Überwachungssysteme zur kontinuierlichen Beobachtung der Embryonalentwicklung. Embryologen müssen die Embryonen hierzu nicht aus dem Inkubator nehmen.
Die Embryonenselektion mit Time-Lapse-Systemen bietet bessere Garantien, da auf viele Bilder der Embryonalentwicklung zurückgegriffen werden kann. Auf diese Weise haben Embryologen eine Menge Informationen, um die Embryonen mit dem größten Potenzial für eine Einnistung und Schwangerschaft genauer auszuwählen.
Besonders wichtig ist, dass das Zeitraffermonitoring die Beobachtung der Embryonalentwicklung ohne Änderung der Inkubationsbedingungen ermöglicht, im Gegensatz zur traditionellen Überwachung, bei der die Embryonen in regelmäßigen Abständen unter dem Mikroskop beobachtet werden und die Kontinuität ihrer Kultur verändert wird.
Darüber hinaus hat die Möglichkeit, Embryonen nach objektiven Kriterien für den Transfer auszuwählen, den Behandlungserfolg deutlich verbessert, da sowohl die Implantationsrate als auch die Geburtenrate gesunder Kinder gestiegen ist.
Embryologen legen die Embryonen in den Time-Lapse-Inkubator, der mit Kameras ausgestattet ist, die in regelmäßigen Abständen Bilder aufnehmen.
Die hochauflösenden Kameras nehmen Bilder von den Embryonen aus verschiedenen Winkeln auf. Die Bilder werden in einem Computersystem gespeichert. Aus den aufgenommenen Bildern werden Videos erstellt, in denen zu sehen ist, wie sich der Embryo von der Befruchtung bis zum Transferzeitpunkt entwickelt hat.
So können Embryologen jede Phase der Embryonalentwicklung genau beobachten. Die Videos werden anschließend von einer speziellen Software ausgewertet. Auf diese Weise lassen sich die Entwicklungsmuster der Embryonen erkennen und die Embryonen mit dem höchsten Einnistungspotenzial auswählen.
Dank der umfangreichen Informationen, die dem Labor von IVF-Life über die Zellteilungszeiten zur Verfügung stehen, werden die Embryonen objektiv nach ihrer Qualität eingestuft. Diese kann hoch, mittel oder niedrig sein.
Auf diese Weise kann entschieden werden, welcher Embryo am ehesten das Blastozystenstadium erreicht und somit am besten für den Transfer geeignet ist.