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Polyzystisches Ovarialsyndrom

Polyzystisches Ovarialsyndrom und polyzystische Ovarien: Kann ich trotzdem Mutter werden?

September ist PCOS Awareness Month. Ein Monat, der dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) gewidmet ist, einer sehr häufigen Erkrankung, über die nur wenig gesprochen wird.

Viele Frauen mit PCOS fragen sich sofort: Kann es Auswirkungen auf meine Fruchtbarkeit haben? Zur Beantwortung dieser Frage ist es wichtig zu wissen, wie sich polyzystische Ovarien (P.O.) vom polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) unterscheidet.

Obwohl sie ähnlich erscheinen, ist die Art und Weise, wie sie auftreten, unterschiedlich. Auch ihr Ursprung ist nicht der Gleiche. Deshalb erklären wir in diesem Blog die Unterschiede zwischen des polyzystischen Ovarialsyndroms und den polyzystischen Ovarien und welche Auswirkungen sie auf die Fruchtbarkeit haben können.

Was sind polyzystische Ovarien?

Viele Frauen leiden an polyzystischen Eierstöcken und sind sich der Bedeutung dieses Begriffs nicht immer bewusst. Ganz allgemein und vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass im Eierstock viel mehr Follikel vorhanden sind als normal, oder anders ausgedrückt, dass sich im Ruhestand im Eierstock mehr als acht kleine Follikel befinden.

Polyzystische Ovarien

Wie werden polyzystische Ovarien diagnostiziert?

Sie können mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung bei einer Routineuntersuchung diagnostiziert werden.

Wenn polyzystische Ovarien vorliegen, bedeutet dies manchmal, dass der Eisprung schwieriger zu erreichen ist und sich der Menstruationszyklus verzögert. Manchmal bleiben sie aber auch unbemerkt. In diesen Fällen wird eine Behandlung empfohlen, um den Eisprung mithilfe von Medikamenten auszulösen und die Zyklen der Frau zu kontrollieren, damit eine Schwangerschaft leichter eintritt.

Wird die Fruchtbarkeit durch polyzystische Ovarien beeinträchtigt?

Polyzystischen Ovarien wirken sich nicht direkt auf die Fruchtbarkeit aus. Es kann jedoch zu leichten Ovulationsstörungen kommen, die jedoch normalerweise ohne Probleme verschwinden, oder, in weniger häufigen Fällen, produzieren diese polyzystischen Ovarien Eizellen von schlechter Qualität.

Letzteres wird in der Regel nach mehreren erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden, diagnostiziert. Den Frauen wird hier oft eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende empfohlen.

Wie können polyzystische Ovarien behandelt werden?

In der Regel ist keine spezielle Behandlung erforderlich. Mit einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger körperlicher Aktivität und Kontrolle des Körpergewichts normalisiert sich der Menstruationszyklus der Frau, und es ist möglich, auf natürliche Weise schwanger zu werden.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) und polyzystische Ovarien – Wie sind sie zu unterscheiden?

P.O. ist gynäkologisch bedingt, während PCOS endokrinologisch (hormonell) bedingt ist. Dies bedeutet einen grundlegenden Unterschied, da aus diesem Grund auch die Behandlungen unterschiedlich sind.

Generell handelt es sich bei PCOS um eine endokrine Störung mit folgenden Symptomen: polyzystische Ovarien, Anovulation (seltener oder ausbleibender Eisprung) und Hyperandrogenismus (erhöhte männliche Hormone, die Körperbehaarung, Akne und andere männliche Merkmale mit sich bringen).

Um PCOS zu diagnostizieren, muss die Patientin mindestens zwei dieser Symptome haben, wobei andere Pathologien ausgeschlossen werden müssen.

Aufgrund dieser Symptome haben Frauen mit PCOS oft Probleme, schwanger zu werden. Darüber hinaus ist es ratsam, sich einer Hormonbehandlung zu unterziehen, die das Haarwachstum und die Menstruation regulieren kann.

polyzystische Ovarialsyndrom

Wer kann PCOS bekommen?

Man geht davon aus, dass in Deutschland knapp 1 Millionen Frauen, 5-10 % der Frauen in gebärfähigem Alter an dieser Krankheit leiden.

Bei den meisten Frauen wird PCOS im Alter zwischen 25 und 35 Jahren diagnostiziert, wenn sie auch nach mehreren Versuchen nicht schwanger werden können und aus diesem Grund einen Arzt aufsuchen. PCOS kann jedoch jederzeit nach der Pubertät auftreten.

Wie wird PCOS diagnostiziert?

Da PCOS die häufigste Krankheit im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit bei Frauen im gebärfähigen Alter ist, führen unsere Experten bei IVF-Spain normalerweise eine Reihe von Tests durch, um dieses Krankheitsbild auszuschließen:

  • Anamnese und ärztliche Untersuchung: Der erste Schritt zur Diagnose ist die Zusammenstellung der Krankengeschichte des Patienten durch den Facharzt sowie die Erfassung der spezifischen Symptome.
  • Transvaginaler Ultraschall: Mit dieser Technik wird der Zustand der Eierstöcke, der Gebärmutter und der Eileiter untersucht.
  • Hormonanalyse: Bei PCOS werden die wichtigsten Geschlechtshormone gemessen, wobei insbesondere das Testosteron und andere Androgene sowie das Anti-Müller-Hormon und das luteinisierende Hormon berücksichtigt werden.
  • Laparoskopie des Beckens: Bei dieser Technik handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem der Zustand der Eierstöcke mithilfe eines optischen Systems untersucht wird. Die Laparoskopie erleichtert es, das Erscheinungsbild der Eierstöcke auf Anzeichen von PCOS zu untersuchen.

Die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung

Frauen, bei denen PCOS diagnostiziert wurde, wird empfohlen, einen gesunden Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung zu pflegen. Außerdem wird empfohlen, den Verzehr von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten einzuschränken und mehr Fisch zu essen.

Es gibt jedoch keine ideale oder genaue Diät für Frauen mit PCOS. Lediglich sollte die Kalorienzufuhr reduziert werden. Tägliche körperliche Aktivität oder Spaziergänge sind ebenfalls hilfreich.

Wie wirken sich polyzystische Ovarien und das polyzystische Ovarialsyndrom auf die Fruchtbarkeit einer Frau aus? 

Wie bereits erwähnt, kann die Fruchtbarkeit einer Frau, die an polyzystischen Eierstöcken leidet, so stark beeinträchtigt sein, dass es zu Veränderungen beim Eisprung kommt. In diesem Fall zielen die Behandlungen darauf ab, den Menstruationszyklus zu normalisieren.

Im Falle des polyzystischen Ovarialsyndroms ist keine endgültige Heilung bekannt, aber es gibt Maßnahmen, die der Facharzt ergreifen kann, wie z. B. die Verschreibung von Verhütungsmitteln oder Medikamenten gegen Diabetes, die der Patientin helfen, ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern.

Jede Geschichte ist unterschiedlich, und es kann vorkommen, dass sowohl bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken als auch bei Frauen, die unter dem polyzystischen Ovarialsyndrom leiden, eine Kinderwunschbehandlung wie eine künstliche Befruchtung oder eine In-vitro-Fertilisation durchführen müssen, um erfolgreich schwanger zu werden.

Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie immer eine individuelle und persönliche Beratung zu Ihrem Fall erhalten, um eine entsprechende Lösung zu finden. Gerne möchten wir von IVF-Spain Ihnen eine solche individuelle uns persönliche Beratung bieten. Melden Sie sich einfach für eine kostenlose Online-Sprechstunde mit einem unserer Kinderwunschexperten im Rahmen unserer Online-Patiententreffen an.

Füllen Sie das folgende Formular aus und lernen Sie unser Ärzteteam kennen, welches Ihnen die nächsten Schritte zeigen wird, die nötig sind, um eine vollständige und genaue Diagnose zu erhalten. Eine individuelle Diagnose, die der Schlüssel zum Erfolg Ihrer Fruchtbarkeitsbehandlung ist.

Artikel, überprüft durch das medizinische Team der Klinik IVF-Spain