Von Dr. Oliver Pack (Arzt – Nr. 030308944).
Unter Hypothyreose versteht man eine Reihe organischer Veränderungen, die zu einer unzureichenden Produktion von Schilddrüsenhormonen führen können. Diese Hormone sind für das reibungslose Funktionieren des Körpers von zentraler Bedeutung. Insbesondere das Hormon T4 ist entscheidend für die Entwicklung des zentralen Nervensystems des Fötus. Jede hormonelle Störung kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und somit auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Es ist wichtig, den TSH-Wert (thyreoideastimulierendes Hormon) unter 2,5 mIU/L zu halten, um eine ausreichende Versorgung des Fötus mit Schilddrüsenhormonen sicherzustellen. Eine ausreichende T4-Versorgung ist entscheidend für die neuronale Migration sowie die Reifung und Entwicklung kritischer Gehirnareale. Ohne diese Hormonspiegel können diese Prozesse nicht korrekt stattfinden.

Zur Regulierung der TSH-Werte stehen medizinische Therapien zur Verfügung, aber es gibt auch natürliche Alternativen. Dazu gehört insbesondere der Verzicht auf Milchprodukte und Soja, da diese die TSH-Werte beeinflussen können.
Wichtig ist zudem eine kontrollierte Zufuhr folgender Nährstoffe:
Neben einer ausgewogenen Ernährung können auch alternative Therapien wie Physiotherapie oder Ayurveda bei Schilddrüsenproblemen unterstützend wirken. Vor der Anwendung sollte stets ein Facharzt konsultiert werden.
Wie bereits erwähnt, gibt es Lebensmittel, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken, während andere die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Heutzutage gehören viele davon zu unserer täglichen Ernährung, weshalb die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Konsum von gesättigten Fetten, Transfettsäuren, Salz und Zucker zu begrenzen. Gleichzeitig sollte der Verzehr von Obst und Gemüse sowie die körperliche Aktivität erhöht werden.
Indem wir Lebensmittel meiden, die unserer Gesundheit schaden, und jene fördern, die ihr zugutekommen, können wir auch unsere Fruchtbarkeit verbessern.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte verschiedene Lebensmittelgruppen enthalten. Besonders wichtig sind Obst und Gemüse, da sie die meisten benötigten Nährstoffe liefern. Studien zeigen, dass diese Lebensmittel andere, weniger nährstoffreiche Produkte ersetzen können, wodurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Magen-Darm-Probleme gesenkt wird.
Beispielsweise enthalten die Gruppen der Getreideprodukte und Proteine keine entscheidenden Nährstoffe und können durch andere Lebensmittelkombinationen ersetzt werden.
Eine Ernährung mit übermäßigem Anteil an tierischen Proteinen kann den Verzehr anderer Lebensmittel verdrängen, Übergewicht begünstigen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen:
Gesunde und ausgewogene Ernährungsgewohnheiten sind entscheidend für die Fruchtbarkeit beider Geschlechter und fördern gleichzeitig die Herz-Kreislauf-Gesundheit.
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