Künstliche Befruchtung

Künstliche Insemination

Eine der bekanntesten Kinderwunschbehandlungen ist die künstliche Insemination (IUI). Die künstliche Insemination ist ein einfaches, minimal-invasives Verfahren, bei dem die im Labor speziell aufbereiteten Spermatozoen zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter eingeführt werden. Das Ziel dieser Behandlung ist das Aufeinandertreffen von Ei- und Samenzelle, um so die Möglichkeiten einer Schwangerschaft zu erhöhen.

Die künstliche Insemination darf allerdings nicht mit der In-vitro-Fertilisation verwechselt werden. Bei der Insemination, findet die Befruchtung auf natürliche Weise im Eileiter statt, während bei der In-vitro-Fertilisation die Eizelle dem Körper der Frau entnommen und im Labor befruchtet wird.

Bei IVF-Spain beurteilen wir anhand von ausführlichen ärztlichen Diagnosen welche Behandlung, wie z. B. die künstliche Insemination, jeweils am besten für jeden einzelnen Patient geeignet und welche Technik ideal für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung ist. Deswegen ist unser Labor mit der modernsten Technologie ausgestattet, damit wir jede Technik unter optimalen Bedingungen ausführen können.

10-20%
Schwangerschaftsraten dieser Behandlung bei IVF-Spain
Arten von künstlicher Insemination

Diese Behandlung kann auf zwei verschiedene Arten und Weisen durchgeführt werden:

  • Mit Samen des Partners
  • Mit Spendersamen
Verfahren der künstlichen Insemination

Schritt 1: Stimulation der Eierstöcke

Für die korrekte Ausführung der künstlichen Insemination, ist es erforderlich vorab die Eierstöcke der Patientin zu stimulieren. Bei IVF-Spain wird die Stimulation der Eierstöcke nach individuell erstellten Protokollen ausgeführt, um eine ausreichende Anzahl von Follikel zu erhalten und so die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

In diesem Zeitraum, der in der Regel zwischen 10 und 20 Tage beträgt, werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um zu überprüfen, ob die Patientin entsprechend auf die eingenommenen Medikamente reagiert. Auch die heranreifenden Follikel im Eierstock und deren progressives Wachstum werden beobachtet, bis sie die optimale Größe erreicht haben und somit zum Kinderwunscherfolg führen können.

Bei der künstlichen Insemination ist das Ziel der Stimulation das Heranreifen des Follikels, der beim Eisprung die Eizelle freigibt, die danach von der Samenprobe, die in die Gebärmutter der Patientin übertragen wurde, befruchtet werden soll.

Schritt 2: Aufbereitung der Samenprobe

Dieses Verfahren wird in einem andrologischen Labor ausgeführt. Dabei werden die Spermatozoen mit dem höchsten Befruchtungspotential von den übrigen Bestandteilen des Ejakulats getrennt.

Schritt 3: Insemination

Sobald die Spermatozoen mit der höchsten Schwangerschaftsprognose gewonnen wurden, überträgt der Arzt schnell und schmerzlos die Samenprobe mithilfe einer Kanüle in die Gebärmutterhöhle der Patientin. So wird der Weg bis zur Eileiter¸ der Ort an dem die Spermien für die Befruchtung auf die Eizelle treffen, verkürzt. Nach diesem Behandlungsschritt der künstlichen Insemination verfolgt unser Team die Entwicklung und überprüft, ob der Schwangerschaftstest positiv ausfällt.

Für wen ist es angegeben?
Junge Patienten.
Wenn invasive Punktionen kontraindiziert ist.
Wenn die Spermatozoen die Gebärmutter nicht erreichen können.

 

*Die Durchführbarkeit der Behandlung hängt in jedem Fall von der ärztlichen Diagnose ab.

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