Eizellspende

Eizellspende

Die Eizellspende ist eine Art In-vitro-Fertilisationsbehandlung mit gespendeten Eizellen. Es ist eine sichere und zuverlässige Fruchtbarkeitsbehandlung mit hohen Schwangerschaftsraten.

Im Gegensatz zu anderen Ländern mit einer restriktiveren Gesetzgebung, ist Eizellspende in Spanien vollkommen legal und seit 1988 durch Gesetze geregelt. Im Rahmen des spanischen Gesetzes bezüglich der assistierten Reproduktion, bleibt die Identität des Spenders anonym. So erfahren die Kinder nicht wer die Spenderin ist, und die Spenderin erhält auch keine Daten zur Identität des Kindes.

Viele Familien sind jedoch über den Auswahlprozess der Spenderin besorgt, die die Eizelle für das zukünftige Baby zur Verfügung stellt. Bei IVF-Spain werden fortschrittliche Protokolle festgelegt, um die passende Spenderin für jede Familie zu wählen.

Aus diesem Grund verpflichtet das spanische Gesetz dazu, dass Spenderin und Empfängerin einen höchstmöglich gleichen Phänotyp haben, bzw. ein so ähnlich wie möglich Erscheinungsbild. Zu diesem Zweck verfügt IVF-Spain über eine Spenderbank mit Spendern verschiedener Nationalitäten, die es uns ermöglicht diese Anforderung für Patienten aus allen Teilen der Welt zu erfüllen, die sich einer Behandlung mit Eizellspende unterziehen möchten.

Um höchste Erfolgsgarantien zu bieten, werden bei IVF-Spain ausführliche ärztliche Diagnosen vorgenommen, um mit Genauigkeit bewerten zu können, welche Kinderwunschbehandlung für jeden Patienten am besten geeignet ist. Für eine erfolgreiche Behandlung sind folgende Faktoren ausschlaggebend: qualitativ hochwertiges Labor, Anwendung von fortschrittlicher Technik bei jedem Verfahren und die Fähigkeit jedem Patienten die Behandlung anzubieten, die sich an alle individuellen Ansprüche anpasst.

75-80%
Schwangerschaftsraten dieser Behandlung bei IVF-Spain
Wie werden die Spender für die Eizellspende ausgesucht?

Bei IVF-Spain sind wir uns bewusst, wie wichtig es ist die richtige Spenderin für jeden Patienten auszuwählen. Deswegen verfügen wir über unser eigenes Eizellspendeprogramm, in dem uns die vollkommene Kontrolle ermöglicht Spenderinnen mit äußerster Sorgfalt zu bestimmen.

Bevor Kandidaten in unser Spenderprogramm für Eizellspendebehandlungen aufgenommen werden, führen unsere Experten umfangreiche Tests durch, in denen Folgendes geprüft wird:

  • Unsere Spenderinnen sollten sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden und auch ein gutes psychologisches Profil haben, da für den Prozess maximale Sicherheitsgarantien erforderlich sind. Wir bewerten den Gesundheitszustand und nehmen eine vollständige gynäkologische Untersuchung vor, um jegliche Störung im Fortpflanzungssystem auszuschließen. Anhand von Blutuntersuchung versichern wir uns, dass die Spenderin nicht an Infektionskrankheiten, wie HIV, Hepatitis B und C oder Syphilis leidet.
  • Darüber hinaus, untersuchten wir die Chromosomen der Spenderin, um mögliche Anomalien auszuschließen. Auch die DNA ihrer Gene wird mittels einer Blutprobe untersucht. Mit diesem Test können wir die Übertragung der häufigsten monogenen Erkrankungen auszuschließen. Eine Methode die heutzutage dank der fortschrittlichen Technologie, über die wir in unserem Kinderwunschzentrum verfügen, möglich ist.
  • Die Kandidaten, die für die Spenderauswahl in Frage kommen, sind im Alter von 18 bis 35 Jahre, wie es in der spanischen Gesetzgebung festgelegt ist. Allerdings sind nahezu alle unsere Spenderinnen unter 30 Jahre, was uns zweifellos ermöglicht hervorragende Erfolgsraten zu erzielen.
  • Auch wenn es sich um einen völlig anonymen Prozess handelt, wählt unser Ärzteteam immer die Spenderin mit dem höchst ähnlichen Phänotyp und den passenden immunologischen Aspekten aus.
Arten von Eizellspende
  • Mit Samen des Partners
  • Mit Spendersamen
Verfahren der Eizellspende

Schritt 1: Stimulation der Eierstöcke der Spenderin

Bei IVF-Spain wird die Stimulation der Eierstöcke nach individuell erstellten Protokollen ausgeführt, um von der Spenderin eine ausreichende Anzahl von Eizellen zu erhalten und so die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

In diesem Zeitraum, der in der Regel zwischen 10 und 20 Tage beträgt, werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um zu überprüfen, ob die Spenderin entsprechend auf die eingenommenen Medikamente reagiert. Auch die heranreifenden Eizellen im Eierstock und dessen progressives Wachsen werden beobachtet, bis sie die optimale Größe für die Follikelpunktion erreicht haben und somit zum Kinderwunscherfolg führen.

Schritt 2: Follikelpunktion bei der Spenderin

Sobald eine angemessene Anzahl an Eizellen erzeugt wurde und diese zur richtigen Größe heran gereift sind, wird der Eisprung ausgelöst,und ein Termin für die Punktion und das Absaugen der Eizellen aus den Eierstöcken mit Hilfe von vaginalem Ultraschall festgelegt. Der minimal-invasive Eingriff wird im Operationssaal mit leichter Narkose durchgeführt und die Spenderinnen spüren dabei keinerlei Unannehmlichkeiten.

Schritt 3: Befruchtung und Embryonenkultur

Die Befruchtung der Eizellen erfolgt im Labor von IVF-Spain nach den Richtlinien unseres Embryologen-Teams, ein Team aus renommierten Fachärzten mit ausgezeichnetem Ruf auf internationaler Ebene.

Die Embryonenkultur wird im Labor kontinuirlich überwacht und es werden mehrere Parameter kontrolliert, deswegen hängt der Erfolg einer In-vitro-Fertilisation überwiegend von den Qualitätsstandards des Labors ab. IVF-Spain verfügt über technologische Ausstattung, die es ermöglicht die Embryonen rund um die Uhr zu überwachen und laufend Informationen über deren Zellteilung zu dokumentieren. Diese Informationen spielen bei der Auswahl des Embryos mit dem höchsten Implantationspotential eine wichtige Rolle. Alle Embryonen werden in Inkubatoren, bei optimalen Bedingungen für die Embryonenkultur, bis zum Zeitpunkt des Transfers überwacht.

Die Klinik ist in ständiger Verbindung mit den Patienten, damit sie immer über den neusten Entwicklungsstand der Embryonen informiert sind, sowie über alle Schritte im Rahmen ihrer Behandlung.

Schritt 4: Vorbereitung des Endometriums der Patientin

Das Endometrium ist die Schleimhaut die den inneren Bereich der Gebärmutter bedeckt. Die Größe verändert sich während des Menstruationszykluses. Zum Zeitpunkt an dem die

Gebärmutterschleimhaut dicker wird, bereitet sie sich auf den Empfang des Embryos vor. Eine kurze Phase, die als Implantationsfenster bekannt ist. Die Vorbereitung des Endometriums ist ein entscheidender Schritt bei der Behandlung. Um die Phase einzuleiten werden Hormone verschrieben, damit das Endometrium wächst und das erfolgreiche Einnisten des Embryos unterstützt wird.

Schritt 5: Embryotransfer

Der Embryotransfer ist ein ganz besonderer Moment für die Patienten. Es ist der erste Kontakt mit dem Embryo nach der Anfangsphase der Behandlung.

Das Verfahren dauert nicht lange und bereitet keine Schmerzen. Der Arzt führt eine Kanüle in die Cẹrvix (Gebärmutterhals) ein, um das Embryo dort abzulegen.

Bei IVF-Spain empfehlen wir, abgesehen bei Sonderfällen, nur einen Embryo in die Gebärmutter zu übertragen, da wir über fortschrittliche Technologie verfügen, die uns ermöglicht den Embryo mit dem besten Implantationspotential auszuwählen, um höchste Erfolgschancen auf eine Schwangerschaft zu erzielen.

Schritt 6: Vitrifizierung von Eizellen

Nach dem Transfer, der letzte Schritt der Behandlung mit Eizellspende, werden die restlichen Eizellen mit guter Qualität vitrifiziert, damit sie in zukünftigen Zyklen verwendet werden können, ohne die Stimulation und die Follikelpunktion wiederholen zu müssen.

Für wen ist es angegeben?
Frauen mit psychologischer oder vorzeitiger Menopause.
Frauen, die keine eigenen Eizellen erzeugen können oder aufgrund von Chemotherapie oder Bestrahlungstherapie unfruchtbar sind.
Frauen, die Eizellen geringer Qualität erzeugen oder bei denen die Einnahme von Hormonen keine Wirkung zeigt.
Wenn mehrere Behandlungen zur künstlichen Befruchtung erfolglos waren.
Frauen, die unter genetischen Erkrankungen leiden, die im Embryo nicht diagnostiziert werden können.
Wenn mittels Chirurgie kein Zugang zu den Eierstöcken möglich ist.

 

*Die Durchführbarkeit der Behandlung hängt in jedem Fall von der ärztlichen Diagnose ab.

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