Gebärmutterverjüngung

Regenerationstherapie der Gebärmutterschleimhaut mit PRP

Die regenerative Therapie der Gebärmutterschleimhaut, auch Endometriumverjüngung genannt, beinhaltet die Reprogrammierung von dysfunktionalem subendometrialem Gewebe oder geschädigtem Endometrium.

Nach der Entnahme von PRP, das aus einer Blutprobe der Patientin selbst gewonnen wird, und der Anwendung der so genannten Selbstmedikation direkt in der Gebärmutter wird eine Geweberegeneration erreicht, die für eine erfolgreiche Einnistung des Embryos notwendig ist.

Was ist PRP?

Die Anwendung von plättchenreichem Plasma (PRP) ist eine regenerative therapeutische Praxis, durch die Gewebereparatur, Reprogrammierung und Verjüngung erreicht wird. Bei der Anwendung in der Reproduktionsmedizin bietet PRP erhebliche Vorteile ohne Nebenwirkungen, da es als Selbstmedikation durch Zentrifugation des eigenen Blutes des Patienten gewonnen wird.

Nach einem gründlichen Verfahren wird das Plasma mit einer hohen Konzentration an Blutplättchen und anderen Plasmastoffen, die reich an Wachstumsfaktoren (GF) sind, vom Blut getrennt. Sobald diese CFs freigesetzt und aktiviert sind, werden sie mit Hilfe verschiedener Instillationstechniken in die Gebärmutter verabreicht.

Auf diese Weise wird durch endokrine und parakrine Wirkungen eine effiziente Regeneration und Reparatur des subendometrialen Gewebes erreicht, ohne eine Entzündungsreaktion auszulösen. Das Ergebnis ist eine gesündere und besser rekonstituierte Gebärmutterschleimhaut, die mehrere Monate lang erhalten bleibt.

Gebärmutterverjüngung Schritt für Schritt

Schritt 1: Blutentnahme beim Patienten.

Schritt 2: Abtrennung der Blutplättchen und Konzentration durch Zentrifugation.

Schritt 3: Freisetzung von Wachstumsfaktoren (GF).

Schritt 4: Zwei Anwendungen je nach Indikation.

  1. Intrauterine Instillation von PRP
  2. Subendometriale Anwendung von PRP
Gebärmutterverjüngung
Gebärmutterverjüngung

Indikationen für die regenerative Therapie der Gebärmutterschleimhaut

Adenomyose / Innere Endometriose.

Chronische Endometritis / pathologisches Mikrobiom.

Hypotrophe oder refraktäre Gebärmutterschleimhaut.

Asherman-Syndrom.

Mangelnde subendometriale Vaskularisierung (SIV).

KIR-HLAC-Inkompatibilität.

Wiederholte Fehlgeburten (immunologisch/rheologisch oder idiopathisch)

Implantationsversagen (immunologisch/rheologisch oder idiopathisch).

Geburtshilfliche Risiken aufgrund einer pathologischen Plazentation (accreta, increta, Präeklampsie und andere)

*Die Durchführbarkeit der Behandlung hängt in jedem Fall von der ärztlichen Diagnose ab.

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