Was passiert mit meinen vitrifizierten Embryos?

Was passiert mit meinen vitrifizierten Embryos nach der Fruchtbarkeitsbehandlung?

Seit die Warnungen vor ein paar Jahren nach einer Veröffentlichung im Vereinigten Königreich wegen illegaler Embryonenspende aufgetaucht sind, sind auf diesem Gebiet viele Fragen aufgetreten.

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Wie erfahren die Patienten, was in Zukunft mit ihren vitrifizierten Embryos geschieht?

Eltern, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen haben zum Beispiel einer anonymen Eizellspende oder einer In-Vitro-Befruchtung, haben das Recht über die Zukunft ihrer verbleibenden Embryos zu entscheiden und müssen immer eine ausdrückliche Zustimmung geben, falls sie sie spenden wollen.

Gemäß dem spanischen Gesetz der künstlichen Reproduktion können Embryonen, die aus Eizellspenden und / oder IVF-Behandlungen gewonnen wurden, vitrifiziert gehalten werden, wenn die Mutter klinisch gesund ist, um Mutter zu werden. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache, gibt es keine begrenzte Zeit die Embryonen zu vitrifizieren im Vergleich zu anderen Ländern.

Auf der anderen Seite legt das Gesetz fest, dass die Zustimmung zur Erhaltung und Bestimmung über vitrifizierte Embryonen alle zwei Jahre erneuert werden muss. Kinderwunschzentren müssen ihre Patienten dazu kontaktieren.  Die Erfahrung zeigt, dass Patienten manchmal nicht zu erreichen sind oder nichts von ihren Embryonen wissen wollen. In diesen Fällen erlangt das Kinderwunschzentrum in Spanien das Eigentum an den Embryos, sobald sie keine positive Antwort auf eine ihre Anfragen von den Patienten erhalten haben. Die Klinik darf dann laut Gesetz entscheiden, ob die Embryos für eine Spende, für andere Paare oder für Forschungszwecke gebraucht oder zerstört werden.

IVF Spain hat ein besonderes Bewusstsein für dieses Recht und nach unserem ethischen Kodex und unserem engen Kontakt mit unseren Patienten, freuen wir uns in diesem wichtigen Teil der Behandlung besondere Sorgfalt bieten zu können.

Jeder Patient entscheidet, was mit seinen Embryonen passiert. Sie können sie an andere Paare spenden, sie der Forschung zur Verfügung stellen, zerstören lassen oder für die Zukunft behalten. IVF Spain wird Embryonen ohne ausdrückliche Zustimmung niemals an andere Paare spenden. Sollten die Embryos nicht mehr gebraucht werden, werden sie nicht zerstört, sondern für wissenschaftliche Untersuchungen verwendet. Deshalb hat IVF Spain, Protokolle festgelegt, die das spanische Kinderwunschzentrum verpflichten eine ausdrückliche Zustimmung der Patienten einzuholen, die vor einem Anwalt unterzeichnet wurde, um vitrifizierte Embryonen an andere Paare spenden zu können.

Magnetische Spermienselektion

IVF Spain bietet seinen Patienten eine neue Methode der Spermienauswahl (MACS oder Magnetic Activated Cell Sorting) an. Die magnetische Spermienselektion ist eine neue Technik, die es uns ermöglicht, aus einer Spermaprobe apoptotische Spermatozoen auszusortieren, deren genetisches Material beschädigt ist und daher nur eine geringe Befruchtungsfähigkeit haben.

Magnetic Activated Cell Sorting

Spermatozoen werden magnetisch getrennt, indem sie durch spezielle Säulen geleitet werden, die mit einem Protein namens Annexin-V beschichtet sind. Dieses Protein fängt die apoptotischen Spermatozoen ein und lässt die nicht-apoptotischen Spermatozoen mit hoher Befruchtungsfähigkeit passieren.
Die neue Technik erhöht die Befruchtungsrate sowohl in IVF und ICSI und verbessert die embryonale Qualität, die auch die Schwangerschaftsraten erhöht.

Frische Eizellen für höhere Schwangerschaftsraten

DE-fresh-frozen1200X400Anhand den von IVF Spain vorgelegten Daten, stieg im Jahr 2015 die Erfolgsrate von 52% auf 65% bei den Transfers von Embryos aus frischen Eizellen an (im Vergleich zu Transfers von Embryos aus vitrifizierten Eizellen).

Die Reproduktionsmedizin ist in einem ständigen Wandlungsprozess. Jeden Tag werden neue Studien veröffentlicht, die Paaren mit Fertilitätsproblemen helfen können, herauszufinden, weshalb es ihnen nicht gelingt, ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Unter diesen Paaren entscheiden sich viele letztendlich auf vitrifizierte Spendereizellen zurückzugreifen. Diese Eizellen werden mittels Kryokonsevierung bei extrem niedrigen Temperaturen eingefroren, und obwohl es sich um eine relativ neue Technik in der Embryologie handelt, wird sie von den meisten Experten als sicher und wirksam betrachtet.  Nichtsdestotrotz, haben von IVF Spain im Jahr 2015 durchgeführte Studien erwiesen, dass die Erfolgsraten bei frischen Eizellen höher als bei vitrifizierter Eizellen sind.

WORIN BESTEHT DIE VITRIFIZIERUNG?

Die Vitrifizierung ist ein fortgeschrittenes Verfahren, bei dem man die Viskosität einer Flüssigkeit bis zu jenem Punkt erhöht, dass diese fast fest wird, um somit die Bildung von schädlichen Eiskristallen zu verhindern.  Die Embryos werden bei -196º C eingefroren, sodass sich dieselben bis zur eigentlichen Implantation nicht weiterentwickeln. Ein Prozess der in keinster Weise die Qualität der Zellen beeinträchtigt.

Dennoch, obwohl die Eizellen perfekt erhalten werden und das genetische Material dieser nicht beschädigt wird, ist die Oberfläche der Eizelle nach der Vitrifizierung nicht mehr in der Lage, die Samenzelle zu erkennen. Folglich kann die Befruchtung auf natürliche Weise nicht mehr stattfinden – aus diesen Grund können vitrifizierte Eizellen nur mittels ICSI (intracytoplasmatische Spermien-Injektion) befruchtet werden. Frische Eizellen hingegen, können mittels einer herkömmlichen IVF befruchtet werden. So wird die Befruchtung der Eizellen der Natur überlassen.

WORIN UNTERSCHEIDEN SICH FRISCHE EIZELLEN VON VITRIFIZIERTEN EIZELLEN?

Wie bereits erklärt, beeinträchtigt die Vitrifizierung in keinster Weise die Qualität der Eizelle. Der wahre Unterschied zwischen frischen Eizellen und vitrifizierten Eizellen liegt in der Lebensfähigkeit derselben, wozu auf dem Auswahlprozess der Eizelle zurückgegriffen werden müß.

Wenn ein Paar sich zu einer Behandlung mit Spendereizellen entschloßen hat, können sowohl frische als auf vitrifizierte Eizellen in Frage kommen. Bei frischen Eizellen unterzieht sich die Spenderin einer Stimulierung der Eierstöcke, damit eine ausreichende Zahl an Eizellen der Empfängerin zur Verfügung steht (in bestimmten Fällen sprechen die Spenderinnen übermäßig auf die Behandlung an, sodass die überzähligen Eizellen vitrifiziert werden müssen). Diese könnten durchaus eine geringere Qualität aufweisen und folglich schlechtere Ergebnisse erzielen. Aus diesem Grund könnten man behaupten, dass mit vitrifizierten Eizellen die Erfolgschancen, im Vergleich zu frischen Eizellen, geringer ist, oder anders gesagt, gewährleisten frische Eizellen höhere Erfolgschancen nach der IVF.

WARUM IST DIE ERFOLGSRATE MIT FRISCHEN EIZELLEN HÖHER?

Für Miguel Fernández, Leiter des Embryologie-Departments von IVF Spain, kommen hauptsächlich zwei Faktoren in Frage:

Frische Eizellen werden keinem künstlichen Prozess unterzogen (Vitrifizierung und Auftauen). Diese können nämlich negative Auswirkungen auf die Qualität der Eizellen haben und die Fruchtbarkeitsbehandlung beeinträchtigen.

Anderseits, wenn frische Eizellen angewandt werden, sucht der Embryologe die besten und die mit den höchsten Erfolgschance aus. Vitrifizierte Eizellen, im Gegensatz zu frischen Eizellen, haben eine geringere Qualität da sie für den Embryologen zur Befruchtung an erster Stelle nicht in Frage kamen.

Schließlich sollten vitrifizierte Spendereizellen nur dann angewandt werden, wenn deren Qualität und Fähigkeit, lebensfähige und gesunde Embryos zu erzeugen, bestätigt worden ist.

Fortpflanzung & Literatur

Es sind kürzlich zwei Romane erschienen, die ein neues Genre innerhalb der Belletristik darstellen: den Kinderwuschroman. Hierbei handelt es sich um „Triplo X“ von Lucie Bach und „Muttergehäuse“ von Gertraud Klemm. Die Tatsache allein, dass Kinderwunschromane einen Markt haben zeugt davon, dass das Thema nicht nur wie bisher Medierelevant ist, sondern, dass es gesellschaftlich bedeutend ist. Nicht nur was der künstlichen Reproduktion angeht, sondern auch alles was sich um die Mutterschaft dreht: sozialer Druck, Identität der Frau, Geschlechtsrollen usw.

Triplo X erzählt die Geschichte einer mit diesem genetischen Syndrom befallene Frau, die ihren Kinderwunsch im Ausland mittels der in Deutschland verbotenen Eizellspende zu erfüllen versucht. Muttergehäuse hingegen, setzt sich mit den Erfahrungen von Paaren auseinander, die nicht ein Kind zeugen können, einschließlich die Auswirkungen auf das Liebesleben und die Beziehung, der Entstehung von Schuldgefühlen und der geheimen Gedanken, die die Frau heimsuchen.

Beider Autorinnen kennen Kinderwunschkliniken und Fortpflanzungsmedizin sehr gut; Bach aus erster Hand, da sie sich selbst einer Behandlung unterzogen hat. Interessant und empfehlenswert an beiden Büchern ist nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit der Welt der Reproduktionsmedizin, sondern viel mehr die subjektive Beschreibung aus der Sicht der Betroffenen: ihre Gefühle, Gedanken, Lebenswelten und Beziehungen. Wir sind gewohnt journalistische Beiträge zu lesen, Schicksale im Fernsehen zu sehen, ethische Debatten zu verfolgen, wissenschaftliche Nachrichten zu erfahren … aber sehr selten kriegen wir auch nur eine Blick in die Seele der wichtigsten Person, der Patientin. Empfehlenswert nicht nur für Wunscheltern, sondern auch für Repro-Mediziner.

IVF Spain ist die erste Klinik in Spanien, die den neuen EEVA Test anbietet

Der „Early Embryo Viability Assessment“ (EEVA) Test ist der erste und einzige nicht-invasive IVF Test bei dem es klinisch erwiesen ist, eine genauere Vorhersage über die Lebensfähigkeit der Embryonen schon in einem frühen Stadium treffen zu können. Der EEVA Test wurde grundlegend an der Stanford University in den USA untersucht, wo entdeckt wurde, dass die Zeitpunkte der Zellteilung ein genauer Indikator für die Lebensfähigkeit und den zugrundeliegenden Gesundheitszustand des Embryos sind.

Was ist der Unterschied zwischen der traditionellen Embryo-Klassifizierung und EEVA?

Traditionelle Embryo-Klassifizierung

Embryologen verwenden ein Verfahren bei dem die Embryo Einstufung während der Embryonenentwicklung visuell geschieht. Bei dieser Technik werden die Embryonen zu bestimmten Zeitpunkten unter dem Mikroskop beobachtet. Dies geschieht in der Regel blos ein bis zweimal am Tag, um die Zeit , welche die Embryonen so außerhalb der kontrollierten Bedingungen im Brutkasten verbringen müssen, minimieren zu können. Die Beurteilung erfolgt anhand des Aussehens der Embryonen, wie die Anzahl der Zellen, der Symetrie der Zellen und dem Grad der Zell-Fragmente. Die traditionelle Embryo-Klassifizierung ist somit subjektiv und auf Momentaufnhamen des Embryos zu bestimmten Zeitpunkten aangewiesen.

Eeva

Embryo-Klassifizierung mit EEVA

EEVA besteht aus einem speziellen Mikroskop das in einen Standard-Brutkasen passt und die Embryos während der ersten kritischen Entwicklungstage filmt, um die Lebensfähigkeit und die weitere Entwicklungsfähigkeit bestimmen zu können.

Vorteile von EEVA: Es gibt viele Faktoren die zu einer erfolgreichen Lebendgeburt beitragen. Die Identifizierung lebensfähiger Embryonen in den ersten Tagen ist eine der Wichtigsten.

Die Vorteile von EEVA sind:

  • Verbesserte Möglichkeiten bei der Auswahl der am besten geeignetsten Embryonen. In einer klinischen Studie an 54 Patienten mit etwa 755 Embryonen waren die Embryologen die EEVA verwendeten in der Lage, nicht lebensfähige Embryonen besser zu erkennen. (85 % mit EEVA gegenüber 60% mit traditionellen Methoden).
  • Mit EEVA erhält man objektive Informtionen schon früh im Entwicklungsprozess der Embryonen, so dass Sie und Ihr IVF Team fundierte und richtige Entscheidungen bei folgenden Fragen treffen können.
    • Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Transfer?
    • Welche und wie viele Embryonen sollen transferiert bzw. eingefroren werden?
    • Was soll nach einem nicht erfolgreichen Zyklus gemacht werden?

Ist EEVA sicher?

Ja! Forschungen haben gezeigt, dass das Filmen der Embryonen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Entwicklung der Embryonen hat.

Ist EEVA richtig für mich?

Egal ob es Ihre erste Fruchtbarkeitsbehandlung ist oder ob Sie davor schon welche hatten, EEVA ist ein geeigneter Test für alle Patienten. Durch den Zugang zu kritischen und subtilen Unterschieden in den frühen Stadien der Embryonenentwicklung bietet EEVA Ihrem medizinischem Team objektive Informtionen über die Gesundheit der Embryonen. Diese Informationen sind von enormer Bedeutung für die nächsten wichtigen Entscheidungen auf Ihrem Behandlungsweg.

Maries unglaubliche Schwangerschaft

Marie, 45 Jahre, befindet sich bereits in der 22. Schwangerschaftswoche und obwohl auf dem ersten Blick alles normal aussehen mag, leidet Marie an Endometriose.

Solche Wunder geschehen, wenn Wissenschaft und fortgeschrittenste Technologie aufeinander treffen und mit dem Fachwissen eines renommierten Ärzte-Teams und der außergewöhnlichen Arbeit auf dem Gebiet der Embryologie der IVF Spain Kinderwunschklinik kombiniert wird. Das unglaubliche an der Geschichte ist, dass der Fall von Marie alle Statistiken widerspricht.

Nach dem 35. Lebensjahr verringert sich die Eizellreserve einer Frau – also die Fähigkeit ein gesundes Baby mit eigenen Eizellen zu erzeugen – um 50%. Bereits nach dem 38. Lebensjahr werden bereits 35% aller Embryos aneuploid sein und genetische Veränderungen aufweisen. Und nach dem 42. Lebensjahr, aufgrund der niedrigen Eizellreserve, ist die Eizellspendebehandlung die einzige möglichkeit, eine Familie zu Gründen.

Maries Schwangerschaft

Das besondere an diesem Fall ist, wie bereits erwähnt, dass Marie an Endometriose leidet. Eine Erkrankung bei der das Gewebe der Gebärmutterschleimaut sich außerhalb der Gebärmutter verbreitet, und wenn die Eierstöcke davon befallen werden, wird die Qualität der Eizellen beinträchtigt. Die Endometriose war, letztendlich, ein zusätzlicher Faktor zur bereits niedrigen Eierstockfunktion von Marie.

Wie Medizin das Unmögliche schaft

Marie führte ein Gespräch mit Dr. Aizpurua, Spezialist in künstlicher Befruchtung und Gründer von IVF-Spain. Sie hatte sich bereits zwei Stimulierungen in New York ohne Erfolg unterzogen.

Aufgrund ihrer Krankengeschichte und ihres Alters – 45 Jahre – konnte das IVF Spain Team den Erfolg der In-Vitro Befruchtung nicht gewährleisten. Dazu kam, dass nur 3 Eizellen nach der Stimulierung erhalten wurden. Da aber in Maries Fall kein männlicher Faktor in Betracht kam – der männliche Samen wird mit den höchsten Qualitätsstandards ausgewählt -, konnten zwei Eizellen mittels IVF befruchtet werden.

Am nächsten Tag erfolgte die Kultur der zwei Zygote mittels der Time-Lapse EEVA Technik, woraus letztendlich ein Embryo mit hoher Implantationsfähigkeit entstand – anschließend erfolgte das Präimplantations-Screening oder PGS.

Anhand dieser Technik können chromosomale Veränderungen festgestellt werden, sodass nur jene Embryos mit einen adäquaten chromosomalen Inhalt in Frage kommen. In Maries Fall konnte mittels PGS festgestellt werden, dass ihr einziger Embryo euploid war und folglich, dass der Embryo-Transfer durchgeführt werden konnte.

Nichts desto trotz, wurde in Maries Fall besonders Rücksicht auf die Embryoimplantation genommen. Zu diesem Zweck erfolgte die Biopsie der Gebärmutterschleimaut und dessen Analyse mittels ER-Map®, um den optimalen Zeitpunkt für die Implantation festlegen zu können.

Mittels I-Map® wurde die Zahl und das Verhalten der natürlichen Killerzellen erkannt. So konnte die immunologische Reaktion des Körpers während der Implantation vorgesehen werden – in manchen Fällen erkennt das Immunsystem den Embryo als Fremdkörper und stoßt in ab. Als Vorbeugung hierzu wird der Patientin intravenöses Immunoglobulin verabreicht, um den NK-Spiegel zu senken.

Maries Schwangerschaft

IVF-Spain unternahm alles, um den einzigen Embryo der Patientin zu schützen und verabreichte Marie zu diesem Zweck intravenöses Immunoglobulin.

Das Engagement und die Führsorge sind jedoch kein Einzelfall: es ist eine Art die Arbeit zu verstehen. Jeder Patient ist einzigartig und IVF Spain ist sich bewusst, dass für viele Patienten sie die letzte Hoffnung sind, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Allerdings sind nicht alles Erfolge – wie im Fall von Marie -, aber manchmal geschehen wahre Wunder.

Die besten Tipps um schwanger zu werden

Bei IVF Spain kümmern wir uns um die Gesundheit unserer Patientinnen. Wir möchten, dass Sie die besten Chancen auf eine Schwangerschaft haben.

Übergewicht kann die Möglichkeit schwanger zu werden verringern. Studien haben gezeigt, dass übergewichtige und untergewichtige Frauen niedrigere Empfängnisraten aufweisen. Häufig sind Gewichtsprobleme hormonell bedingt; wie zum Beispiel ein erhöhter Östrogenspigel, ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO) oder eine höheres Risiko eines Defekt in der Lutealphase. Übermäßiges Gewicht kann ebenfalls zu Problemen während der Schwangerschaft führen, Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie (eine hypertensive Erkrankung mit erhöhtem Blutdruck und Proteinurie) sind nur einige Beispiele.

Gewicht zu verlieren und Diättrends zu folgen, klappt langfristige oft nicht. Ebenso schweirig ist das Kalorienzählen. Modernste Studien haben bewiesen, dass die bisherigen Annahmen von Kalorienaufnahme und –verbrauch falsch liegen. Kein Gewicht verlieren zu können ist viel komplexer als das und hängt von der Art der Nahrungsmittel ab und weniger von der Menge.

Wir haben für Sie die besten Tipps herausgesucht:

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Vermeiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel und gönnen Sie Ihrem Körper eine Erholung:

Verarbeitete Lebensmittel sind nicht nur mangelnd an Nährstoffen, sondern sind auch vollgepackt mit ungesunden Zuckern, künstlichen Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und toxischen Substanzen, welche den hormonellen Haushalt und Stoffwechsel durcheinanderbringen. Des Weiteren verändern diese die Darmflora, was zu Entzündungen und einem durchlässigen Darm führt. Eine pflanzenbasierende und ballaststoffreiche Ernährung bietet mehr Nährstoffe und ernährt ebenfalls die gute Bakterienlandschaft im Darm und sorgt somit für die Darmgesundheit.

Vermindern Sie die Zuckeraufnahme und vermeiden Sie stärkehaltige Nahrungsmittel und raffiniertes Getreide:

Das Hauptproblem mit Zucker und raffiniertem Getreide ist das Insulin. Das Insulinhormon spielt eine Schlüsselrolle in der Stimulation von Fettspeicherung in verschiedenen Zellen. Dieses Hormon wird nach einer kohlhydratreichen Mahlzeit durch den Pankreas ausgeschieden. In einfachen Worten gibt Insulin den Fettzellen Anweisungen Fett zu speichern und solange der Insulinspiegel erhögt ist, wird Fett eingespeichert. Um überschüssiges Körperfett los zu werden, sollten einfach verdauliche Kohlenhydrate, wie zum Beispiel raffiniertes und verarbeitetes Getreide und Zucker verringert werden und mit gesundem Fett, welches keine Insulinabgabe stimuliert, ersetzt werden. Der Körper wird dann automatisch seinen Fettspeicher für benötigte Energie benutzen. Raffiniertes Getreide mit Vollkornprodukten, sowie braunem Reis und Getreidesorten ohne Gluten, wie zum Beispiel Quinoa und Hirse zu ersetzen, sorgt für eine dauerhaftere Energie und vermeidet den Blutzuckerspiegel (Insulin) in die Höhe schießen zu lassen. Um sich langsam raffinierten Zucker abzugewöhnen, kann man Süßungsmittel benutzen, welche den Insulinspiegel nicht so stark beeinflussen, wie z.B. Kokosnusszucker, Stevia oder Agavensirup. Vermeiden Sie Aspartam und andere künstliche Süßungsmittel; diese können neurodegenerative Konsequenzen haben.

Essen Sie “gutes”Fett und vermeiden Sie “schlechte”Fette:

Zuverlässige Studien haben nun widerlegt, dass Fett Übergewicht und Herzkrankheiten verursacht . Es besteht ein Unterschied zwischen gutem Cholesterin und schlechtem Cholesterin. Gute Fett sind zum Beispiel Olivenöl, Butter und Avocados. Schlechte Fette sind Transfette (gehärtete Fette), welche vor allem in frittierten Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Chips und Donuts vorhanden sind.

Versuchen Sie Getreide zu vermeiden:

Der zunehmende Konsum von Getreide hängt stark mit dem Anstieg von chronischen Krankheiten und Übergewicht zusammen. Es ist nicht überraschend, dass es auch “Frankengetreide” genannt wird; ein manipuliertes Nahrungsmittel, das in den letzten 50 Jahren zunehmend mehr produziert wurde. Getreide enthält Stärke, die dick macht und Gluten, was Entzündungen hervorrufen kann. Außerdem macht es süchtig und verursacht die bekannten Heißhungerattacken.

Trinken Sie keine Softdrinks, auch keine Diätvarianten:

Eine Limonade enthält 9 Teelöffel Zucker, aber stattdessen Diät-Cola zu trinken ist keine Lösung. Diätgetränke sind zwar kalorienarm, enthalten dafür jedoch künstliche Süßungsmittel, welche das Hungergefühl durcheinander bringen und insgesamt zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme führen. Falls Sie Wasser zu langweilig finden, können Sie Zitrone (entzündungshemmend), Apfelessig (gut für die Verdauung) oder Stevia (süß, ohne den Insulinspiegel zu erhöhen) hinzufügen.

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf:

Forschungen ergeben, dass Schlafmangel den Stoffwechsel beeinflusst und zu einer schlechteren Fettverbrennung führt.

Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten:

Zwischenmahlzeiten – auch wenn es nur kleine Snacks sind- versetzen Ihren Körper in einen Fettspeicherungsmodus, da stets Insulin ausgeschieden wird. Drei Mahlzeiten pro Tage zu essen, (vorzugsweise auf Pflanzenbasis) ohne Zwischenmahlzeiten, kann helfen die Pfunde los zu werden.

Gönnen Sie sich eine Ruhepause:

Bei chronischem Stress erhöht der Körper seine Kortisol- und Insulinproduktion. Unser Appetit wird angeregt, was zu zwanghaftem Essen führen kann. So kompensiert der Körper Stress mit einer essbaren Belohnung. Nach einem Insulinschub sinkt der Blutzucker und man fühlt sich erneut hungrig. Falls Sie sich hungrig und gestresst fühlen, trinken Sie zuallererst ein großes Glas Wasser. Erinnern Sie sich vor dem Essen daran, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, denn Stress verschlechtert die Verdauung und Mineralstoffaufnahme. Essen Sie zudem aufmerksam, kauen Sie jeden Bissen 20-40 – auch wenn es schwer fällt – und legen Sie das Besteck zwischen den Bissen ab.

Claudia Spahr

Integrative Ernährungskoordinatorin für Gesundheit

Autorin, Journalistin, Sprecherin, Fruchtbarkeitscoach und integrative Heilpraktikerin (IIN, AADP, IAHC)

Entwicklerin von HolyMama und Mitentwicklerin von Lotus Yoga Retreats

www.claudiaspahr.com

EEVA Test: die Zukunft der Reproduktionstechnologie

Eine neue Technik die zusammen mit den IVF-Behandlung „dramatisch“ die Chancen für eine Schwangerschaft steigt können Sie jetzt in Spanien entdecken.

IVF Spain ist die erste Kinderwunschklinik in Spanien die Eeva umsetzt (Test für die Beurteilung der frühe Embryo Lebensfähigkeit), und als die Zukunft der Reproduktionstechnologie gefeiert wird. Die Forscher hoffen mit dem Eeva Storm die Erfolgsrate der IVF zu duplizieren, um das Vorhandensein von chromosomalen Anomalien voraussehen – da die für den 70% der Fehlgeburten verantwortlich sind- so dass die gesündesten Embryonen ausgewählt werden.

Eeva ist eine nichtinvasiver Test, der die Lebensfähigkeit von Embryonen beurteilt, ohne Sie zu beschädigen. Die Embryos werden aus dem Inkubator entfernt, unter dem Mikroskop beobachtet und nach Aussehen beurteilt. Diese Aktion wird bis sechsmal täglich in einen Zeitraum von fünf Tagen durchgeführt, ist aber aufgrund der Subjektivität der Genauigkeit begrenzt. „Zeitraffer-Aufnahme“ ermöglicht die Realisierung von Tausenden von Aufnahmen von der Entwicklung der Embryonen, die durchgeführt werden, ohne sie aus dem Inkubator zu entfernen.

EEVA test

Dieser Test überwacht die Geschwindigkeit der Entwicklung von Embryonen und verwirft die die zu langsam sind um die kritische Phase zu erreichen. Dies hilft die Embryonen zu identifizieren die mit wenigster Wahrscheinlichkeit zu Chromosomenanomalien führen. Mehr als 50% der Embryonen enthalten Chromosomenfehler, die die Hauptursache sind für IVF-Behandlung Versagung. Die am Die am meisten betroffenen Embryonen werden wahrscheinlich an die Gebärmutter nicht sich festhalten, und wenn sie es täten, könnte in Abtreibung beenden. Eeva bietet auch messbare und objektive Information über die beste Zeit für die Übertragung der Embryonen oder Ihre Kryoconservierung.

Experten sagen die Eeva Technik könnte IVF-Erfolgsraten in einem 70 oder 80% erhöhen, das wäre der größte Durchbruch in der Fruchtbarkeit seit Jahren. Es ist ein spannender Sprung nach vorne in der Analyse der Zellteilung und der embryonalen Entwicklung. Deshalb bietet es Hoffnung für ältere Frauen, die oft gesagt kriegen dass ihre Eizellen mehr Anomalien präsentieren nach 40 Jahren.

Eizellspende, Demographie und ethnischer Hintergrund

Dank der hohen europäischen Population in Alicante und einem raffinierten Spende-Managementprogramm, sorgt IVF Spain für eine physische Ähnlichkeit zwischen Eizellspenderinnen und Patientinnen.

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Wenn IVF Behandlungen im Ausland gesucht werden, drücken viele Mittel- und Nordeuropäer in Foren ihre Zweifel aus, einen Spender zu finden, welcher ihnen physisch ähnelt (blaue Augen, blonde Haare). Andy Harnischfeger, Marketing Analyst bei IVF Spain meint: ”Regelmäßig beobachten wir Patientenforen, um ihre Zweifel und Sorgen festzustellen. Wir haben festgestellt, dass viele deutsche und englische Patienten andere Forenmitglieder fragen, ob es in Spanien auch blonde Spender gibt.”

Diese Feststellung ist auch bekannt in der Wissenschaft. Der deutsche Anthropologe des berühmten Charité Krankenhauses in Berlin, Sven Bergmann, schreibt: “Manche deutsche Paare vermuten, festgestellt in Interviews und auf IVF Internet Foren, dass sie keine Spender mit blonden Haaren und blauen Augen in Spanien finden werden und darum entscheiden sich viele dafür, eine Kinderwunschbehandlung in Tschechien aufzusuchen. Diese Vermutungen basierten jedoch auf einer ethnisch homogenen europäischen Nation, ohne zu beachten, dass südeuropäische Länder durch ein hohes Niveau an Immigration mit einem hohen Anteil Menschen aus Lateinamerika und Osteuropa transformiert wurden.“ (Reproductive Medicine online, November 2011).

Ein hoher Anstieg von Ausländern in der spanischen Bevölkerung

In den letzten Jahrzehnten stieg die Anzahl der Immigranten in Spanien stark an – sicherlich angetrieben durch die Immobilien und den Konstruktionsboom während 1998 und 2000. Spanien ist eines der Länder mit den höchsten Immigrationsraten. Im Vergleich sind sie dreimal so hoch wie in den USA und achtmal so hoch wie in Frankreich. Heutzutage ist die Migrationsrate auf 0,15% gesunken, aber Spanien ist immer noch weltweit unter den TOP 10 der meisten Migranten. Die 5 Millionen Migranten machen in Spanien ganze 10% der Einwohner aus.
Im Gegenteil zu der allgemeinen Wahrnehmung, dass die meisten Immigranten aus Lateinamerika, dem arabischen Raum und Schwarzafrika kommen, stammen die meisten Immigranten eigentlich aus Europa, gleichzeitig aus West- (21,8%) und Osteuropa (17,75%).

Europas Ausländer ergeben ein Viertel der Einwohner in Alicante

IVF Spain befindet sich in Alicante, die spanische Provinz mit dem höchsten Anteil an europäischen Migranten. Ausländer ergeben hier 24% der  466.000 Einwohner, doppelt so viele wie der spanische Durchschnitt. Alicante ist ein attraktives Reiseziel, nicht nur für den Saisontourismus, sondern viele Europäer lassen sich permanent nieder. Wegen des milden Klimas und der mediterranen Umgebung ist die Stadt San Fulgencio in Alicante zum Beispiel die Stadt mit der höchsten Ausländerrate Spaniens (77,58%), gefolgt von Rojales, Teulada, Calpe, Alfaz del Pi und Jávea, zwischen 51% und 65% Ausländern. Torrevieja, auch in der Region Alicante, ist die Stadt in Spanien, mit über 50.000 Einwohnern, mit der größten ausländischen Population: nämlich fast 48%.
Die Engländer sind die am meist vertretensten ausländischen Bewohnern der Region (131.000), gefolgt von Deutschen, Marokkanern und Rumänen (ca. 30.000 Bewohner). Andere wichtige Gruppen europäischen Bewohnern sind Niederländer, Bulgaren, Russen, Belgier und Norweger, ca. 10.000. Es gibt ebenfalls schwedische Kolonien, schweizer und ukrainische, mit jeweils ungefähr 5.000 ausländischen Bewohnern. Als interessanter Fakt, chinesische Migranten, welche bisher in dem Zensus unsichtbar waren, beginnen nun in den Statistiken aufzutauchen, mit 7.000 Repräsentanten, viele von ihnen Unternehmer und Kleinbetrieb Besitzer.

Was bedeutet die Demographie für die Eizellspende?

Zurückkommend auf die Zweifel der mittel- und nordeuropäischen Patienten, von einem pur statistischen Blickwinkel, haben sie durchaus die Chance einen europäischen Spender zu bekommen, vor allem wenn sie nach Alicante kommen. Jedoch ist die Spenderauswahl keine Frage von Statistiken, sondern ein laufender Prozess. Demographien sind Indikatoren des Vorhandenseins von Spendern und eine hohe europäischen Population bedeutet eine hohe Anwesenheit von europäischen Spendern. Es gibt jedoch viele Faktoren, die wichtig sind, sowie Alter, bewiesene Fruchtbarkeit, soziale Werte (Bereitschaft zur Spende) und Einkommen; Frauen mit einem hohen Einkommen sind seltener bereit zu spenden.

In Wirklichkeit existiert eine Spannung zwischen Solidarität und wirtschaftlicher Kompensation. Verschiedene Studien von Eizellspendern in Spanien (zum Beispiel durch Joan Bestard, Zeitung Andaluza der Anthropologie 2013) zeigen, dass beide Faktoren eine Rolle spielen und mit der Zeit, während mehr Spender mit Fruchtbarkeitsbehandlungen vertraut werden und sehen, dass dank ihnen Kinder geboren werden, spielt eine wirtschaftliche Kompensation immer weniger eine Rolle. Sarka Hajnova, Spenderkrankenschwester bei IVFSpain sagt: „Viele Spenderinnen sind traurig, wenn die Zeit gekommen ist mit dem Spenden aufzuhören, denn sie sehen dass sie helfen.“

Das spanische Gesetz fordert eine physische Ähnlichkeit

So eine Spenderanwesenheit ist ein großer Vorteil für Spanien als Lage für eine IVF Behandlung, verglichen mit zum Beispiel Tschechien, denn das spanische Gesetz macht es verpflichtend, dass ein Kind, geboren durch eine Eizellspende, die größtmögliche Ähnlichkeit mit den Eltern hat. Falls zum Beispiel ein Paar, bestehend aus einem deutschen Mann und einer türkischen Frau oder einem britischen Mann und einer chinesischen Frau, eine Eizellspende möchte, fordert das Gesetz, dass die Klinik einen Spender mit einem anatolischen Hintergrund oder ähnlich in dem ersten Fall und einen ostasiatischen in dem zweiten Falle findet. Das Gesetz fordert nicht Spender mit demselben genetischen Ursprung zu finden, aber IVF Spain hat einen Algorithmus entwickelt, eine genetische Korrespondenz zu identifizieren, basierend auf dem Recombine Test für genetisches präkonzeptionelles Screening.