Zerreißprobe künstliche Befruchtung: So überstehen Paare ihre Kinderwunschbehandlung

Eine Kinderwunschbehandlung sollte wohlüberlegt sein, schließlich steht am Ende einer erfolgreichen Therapie im besten Falle ein neuer Mensch. Ein eigenes Baby bedeutet für viele Menschen die schönste Herausforderung der Welt; die Umstellungen im Leben, die es erfordert, sind viele bereit aufzunehmen.

Auf die Zeit vor und während einer Kinderwunschbehandlung sollten die Eltern in spe gut vorbereitet sein, denn dieser Lebensabschnitt ist bei vielen Paaren mit Druck, Stress und einer emotionalen Achterbahnfahrt verbunden.

Mehr als 80 Prozent der Paare stufen die psychische Belastung während einer Kinderwunschbehandlung als sehr hoch ein. Für viele wird dies zu einer echten Zerreißprobe, bei der der Zusammenhalt in der Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird.

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Wenn das Wunschkind teuer wird – Finanzierungsmöglichkeiten bei künstlicher Befruchtung

Bei vielen Paaren kommt irgendwann der Punkt, bei dem der Wunsch nach einem Kind stärker wird. Künstliche Befruchtungen sind dabei oft der einzige Weg, um den Traum doch noch zu erfüllen. Doch eine Kinderwunschbehandlung ist nicht ganz billig: In der Regel muss man pro Versuch mit rund 3.000 Euro rechnen; nicht selten sind mehrere Anläufe notwendig, bis eine Behandlung den ersehnten Erfolg bringt. Wer nun frustriert aufhören will weiterzulesen, der kann beruhigt sein, denn bei der Erfüllung des Kinderwunsches können die meisten Menschen mit finanzieller Unterstützung rechnen:

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Tabuthema Kinderwunsch: Warum schweigen Frauen in Familie, Job und Freundeskreis?

„Der Raum namens‚ Kinderlosigkeit’ hat viel mehr Türen, als nur die beiden mit der Aufschrift ‚wollte nicht’ und ‚konnte keine bekommen’.“ Die Organisation “Gateway Women” stellt fest: Hinter jeder kinderlosen Frau steckt eine persönliche Geschichte. Was aber viele kinderlose Frauen vereint, ist das Leben in einer Gesellschaft, in der Kinderlosigkeit noch immer als Tabu gilt.

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Single, 40, kinderlos – was kann man tun?

Aufgrund der hormonellen Veränderungen im Körper von Frauen während der sogenannten Wechseljahre wird eine Schwangerschaft ab einem Alter von 40 Jahren zunehmend unwahrscheinlich. Der Eisprung, die fruchtbare Phase im weiblichen Zyklus, wird seltener und es gibt immer häufiger Zyklen ohne Eisprung.

Je älter die Frau ist, desto weniger lebensfähige Eizellen verbleiben. Wenn kein Partner und potenzieller Vater in Sicht ist und die biologische Uhr lauter tickt, fühlen sich viele Frauen stark unter Druck gesetzt – groß ist die Angst, dass der Traum vom eigenen Kind nicht mehr erfüllt werden kann.

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Eine Studie von IVF Spain: Frische vs. vitrifizierte Eizellen

Die Welt der assistierten Reproduktion entwickelt sich stetig weiter. Jeden Tag werden neue Studien durchgeführt, um den Betroffenen aufzeigen zu können, was ihre Fertilität beeinträchtigen könnte und welche Möglichkeiten es gibt ihren Kinderwunsch doch noch erfüllen zu können.

Viele Paare entscheiden sich dafür, die Eizellspende mithilfe einer spezialisierten Eizellbank durchführen zu lassen. Diese Eizellen sind kryokonserviert, der Fachbegriff für „das Einfrieren von Zellen zu Konservierungszwecken mithilfe der Vitrifizierungstechnik“. Die meisten Experten scheinen diese Technik sowohl als sicher als auch effektiv zu betrachten, trotz der Tatsache, dass sie in der Embryologie als relativ neu gilt.

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Warum reden mit Anderen hilfreich sein kann?

Von Anfang an

Der Weg zum Wunschkind ist ein ebenso faszinierender als auch komplizierter Weg, in dem sich immer neue Situationen ergeben und sehr viele Emotionen aufkommen können.

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Die ROPA-Methode: Lesbische Paare auf der Suche nach dem Glück – Teil 3

Eine der Hauptfragen, die bei einer Eizellspende aufkommt ist, ob es eine Beziehung zwischen der schwangeren Mutter und dem Embryo einer gespendeten Eizelle gibt. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Mutter das genetische Material des Kindes verändern kann, unabhängig davon, ob die Eizelle ihre ist oder von einer Spenderin kommt.

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Die Ropa-Methode: lesbische Paare auf der Suche nach dem Glück – Teil 2

In Teil 1 des Artikels “Die Ropa-Methode: lesbische Paare auf der Suche nach dem Glück” ging es um den Empfang einer Eizellspende von der eigenen lesbischen Partnerin. Auch bekannt als die ROPA-Methode, ist es eine Fortpflanzungsmöglichkeit für lesbische Paare, die sich entscheiden, eine Familie gründen zu wollen. Aber was genau ist das?

Erfahren Sie jetzt mehr über die verschiedenen Schritte und den Ablauf der Behandlung von Anfang an.

Die Phasen der ROPA-Behandlung:

Stimulation des Eisprungs:

Wenn sich das Paar entschieden hat, wer der beiden die Eizellen spendet, erhält diese Frau eine medikamentöse Hormonbehandlung, um eine homogene Anregung der Ovarien auszulösen, mit dem Ziel mehr als eine reife Eizelle zu produzieren. Das Medikament wird in der Regel von den Patientinnen selbst subkutan durch Injektionen im Bauchbereich verabreicht. Im Laufe dieser Behandlung, etwa 7 bis 12 Tage, sollten sie ihren Arzt für regelmäßige Ultraschalluntersuchungen aufsuchen, um so das Wachstum der Follikelanzahl zu beobachten und den besten Zeitpunkt für die Eizellentnahme zu bestimmen.

Eizellentnahme:

Um die reifen Eizellen aus dem Eierstock zu entnehmen, wird die Scheidewand mit einer dünnen Hohlnadel punktiert und die follikuläre Flüssigkeit mit der darin enthaltenen Eizelle entnommen. Dies wird auch Follikelpunktion genannt und ist ein sehr einfacher Eingriff. Er wird unter leichter Narkose innerhalb von ca. 30 Minuten durchgeführt und erfordert üblicherweise keinen längeren Klinikaufenthalt, sodass die Frauen noch am selben Tag nach Hause zurückkehren können.

Befruchtung der Eizellen: 

Sobald eine ausreichende Anzahl von Eizellen entnommen wurde, werden sie analysiert, um zu prüfen, welche die beste Reifungsstufe erreicht haben. Dann werden sie mit Spermien von einem anonymen Spender befruchtet, der sowohl physisch als auch immunologisch mit der Frau kompatibel sein muss. Die spanische Gesetzgebung regelt die Spenderauswahl und legt die notwendigen Tests vor einer Befruchtung fest. Bei IVF Spain führen wir zusätzliche Tests durch, um den bestmöglichen und passendsten Spendersamen garantieren zu können. Dann kann die künstliche Befruchtung traditionell oder mithilfe der ICSI-Methode (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) erfolgen.

Embryonale Zellkultur:

Nach der Befruchtung der Eizellen mit den Spermatozoiden werden die befruchteten Eizellen ausgewählt, die die größte Wahrscheinlichkeit auf eine Einnistung in der Gebärmutter haben. Diese werden für 3-6 Tage im Inkubator aufbewahrt.

Endometriale Vorbereitung der Empfängerfrau:

Nun beginnt die Rolle der anderen Frau, die die Schwangerschaft letztendlich austrägt. Zu Beginn wird sie sich einer hormonellen Behandlung unterziehen, die sich von der der Partnerin unterscheidet, da das Ziel nicht ist, mehrere Eizellen heranreifen zulassen, sondern das Wachstum des Endometriums zu fördern, sodass es die optimale Dicke für eine Embryoimplantation erreicht. Diese liegt zwischen ca. 7 und 10 Millimetern. Dafür werden ihr Östrogene und Progesteron verschrieben, die auf verschiedene Weise (oral, vaginal, etc.) eingenommen werden können.

Embryotransfer:

Wenn der Uterus der Frau, die die Schwangerschaft austragen wird, die empfängnisbereite Zyklusphase erreicht hat, wird der bestentwickeltste Embryo in die Gebärmutter transferiert. Es ist ein schmerzloses und schnelles Verfahren, das keine Anästhesie erfordert. Die einzige Empfehlung ist, die Behandlung mit einer vollen Blase vorzunehmen, um die Visualisierung des Uterus zu erleichtern. Bei IVF Spain richten wir alle unsere Bemühungen danach aus, einen einzelnen Embryo höchster Qualität zu transferieren und so die Möglichkeit einer Mehrlingschwangerschaft zu vermeiden, die zu Komplikationen sowohl für die Mutter als auch für das Baby führen kann.

Vitrifizierung von nicht verwendeten Embryonen: 

Der spanische Rechtsrahmen erlaubt die Übertragung von maximal 3 Embryonen. Lebensfähige und qualitativ hochwertige Embryonen, die nicht übertragen wurden, werden durch Vitrifizierung für den Einsatz bei zukünftigen Behandlungen kryokonserviert, zum Beispiel im Falle eines erfolglosen ersten Versuches oder der Absicht in Zukunft noch ein Geschwisterchen zeugen zu wollen.

Schwangerschaftstest:

Nach dem Embryotransfer wartet man ca. 2 Wochen, um die entsprechenden Analysen durchzuführen, die bestätigen, ob die Behandlung erfolgreich war und eine Schwangerschaft eingetreten ist.
Wie wir sehen, erlaubt diese Methode beiden Frauen an der Schwangerschaft teilhaben zu können. Eine Frau, gibt ihre Gene an das spätere Kind weiter und die andere darf das zukünftige Baby im Bauch wachsen spüren. Damit ist es definitiv das Kind von beiden Frauen.
Aber es gibt noch eine weitere wichtige Grundfrage zum Thema ROPA. Im dritten Teil dieser Reihe “Die Ropa-Methode: lesbische Paare auf der Suche nach dem Glück” erklären wir den Einfluss der schwangeren Frau auf die Gentik des  Embryos, die eigenlich von der Eizelle ihrer Partnerin stammt.
 Fortsetzung folgt…