Die besten Tipps um schwanger zu werden

Bei IVF Spain kümmern wir uns um die Gesundheit unserer Patientinnen. Wir möchten, dass Sie die besten Chancen auf eine Schwangerschaft haben.

Übergewicht kann die Möglichkeit schwanger zu werden verringern. Studien haben gezeigt, dass übergewichtige und untergewichtige Frauen niedrigere Empfängnisraten aufweisen. Häufig sind Gewichtsprobleme hormonell bedingt; wie zum Beispiel ein erhöhter Östrogenspigel, ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO) oder eine höheres Risiko eines Defekt in der Lutealphase. Übermäßiges Gewicht kann ebenfalls zu Problemen während der Schwangerschaft führen, Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie (eine hypertensive Erkrankung mit erhöhtem Blutdruck und Proteinurie) sind nur einige Beispiele.

Gewicht zu verlieren und Diättrends zu folgen, klappt langfristige oft nicht. Ebenso schweirig ist das Kalorienzählen. Modernste Studien haben bewiesen, dass die bisherigen Annahmen von Kalorienaufnahme und –verbrauch falsch liegen. Kein Gewicht verlieren zu können ist viel komplexer als das und hängt von der Art der Nahrungsmittel ab und weniger von der Menge.

Wir haben für Sie die besten Tipps herausgesucht:

Vermeiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel und gönnen Sie Ihrem Körper eine Erholung:

Verarbeitete Lebensmittel sind nicht nur mangelnd an Nährstoffen, sondern sind auch vollgepackt mit ungesunden Zuckern, künstlichen Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und toxischen Substanzen, welche den hormonellen Haushalt und Stoffwechsel durcheinanderbringen. Des Weiteren verändern diese die Darmflora, was zu Entzündungen und einem durchlässigen Darm führt. Eine pflanzenbasierende und ballaststoffreiche Ernährung bietet mehr Nährstoffe und ernährt ebenfalls die gute Bakterienlandschaft im Darm und sorgt somit für die Darmgesundheit.

Vermindern Sie die Zuckeraufnahme und vermeiden Sie stärkehaltige Nahrungsmittel und raffiniertes Getreide:

Das Hauptproblem mit Zucker und raffiniertem Getreide ist das Insulin. Das Insulinhormon spielt eine Schlüsselrolle in der Stimulation von Fettspeicherung in verschiedenen Zellen. Dieses Hormon wird nach einer kohlhydratreichen Mahlzeit durch den Pankreas ausgeschieden. In einfachen Worten gibt Insulin den Fettzellen Anweisungen Fett zu speichern und solange der Insulinspiegel erhögt ist, wird Fett eingespeichert. Um überschüssiges Körperfett los zu werden, sollten einfach verdauliche Kohlenhydrate, wie zum Beispiel raffiniertes und verarbeitetes Getreide und Zucker verringert werden und mit gesundem Fett, welches keine Insulinabgabe stimuliert, ersetzt werden. Der Körper wird dann automatisch seinen Fettspeicher für benötigte Energie benutzen. Raffiniertes Getreide mit Vollkornprodukten, sowie braunem Reis und Getreidesorten ohne Gluten, wie zum Beispiel Quinoa und Hirse zu ersetzen, sorgt für eine dauerhaftere Energie und vermeidet den Blutzuckerspiegel (Insulin) in die Höhe schießen zu lassen. Um sich langsam raffinierten Zucker abzugewöhnen, kann man Süßungsmittel benutzen, welche den Insulinspiegel nicht so stark beeinflussen, wie z.B. Kokosnusszucker, Stevia oder Agavensirup. Vermeiden Sie Aspartam und andere künstliche Süßungsmittel; diese können neurodegenerative Konsequenzen haben.

Essen Sie “gutes”Fett und vermeiden Sie “schlechte”Fette:

Zuverlässige Studien haben nun widerlegt, dass Fett Übergewicht und Herzkrankheiten verursacht . Es besteht ein Unterschied zwischen gutem Cholesterin und schlechtem Cholesterin. Gute Fett sind zum Beispiel Olivenöl, Butter und Avocados. Schlechte Fette sind Transfette (gehärtete Fette), welche vor allem in frittierten Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Chips und Donuts vorhanden sind.

Versuchen Sie Getreide zu vermeiden:

Der zunehmende Konsum von Getreide hängt stark mit dem Anstieg von chronischen Krankheiten und Übergewicht zusammen. Es ist nicht überraschend, dass es auch “Frankengetreide” genannt wird; ein manipuliertes Nahrungsmittel, das in den letzten 50 Jahren zunehmend mehr produziert wurde. Getreide enthält Stärke, die dick macht und Gluten, was Entzündungen hervorrufen kann. Außerdem macht es süchtig und verursacht die bekannten Heißhungerattacken.

Trinken Sie keine Softdrinks, auch keine Diätvarianten:

Eine Limonade enthält 9 Teelöffel Zucker, aber stattdessen Diät-Cola zu trinken ist keine Lösung. Diätgetränke sind zwar kalorienarm, enthalten dafür jedoch künstliche Süßungsmittel, welche das Hungergefühl durcheinander bringen und insgesamt zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme führen. Falls Sie Wasser zu langweilig finden, können Sie Zitrone (entzündungshemmend), Apfelessig (gut für die Verdauung) oder Stevia (süß, ohne den Insulinspiegel zu erhöhen) hinzufügen.

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf:

Forschungen ergeben, dass Schlafmangel den Stoffwechsel beeinflusst und zu einer schlechteren Fettverbrennung führt.

Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten:

Zwischenmahlzeiten – auch wenn es nur kleine Snacks sind- versetzen Ihren Körper in einen Fettspeicherungsmodus, da stets Insulin ausgeschieden wird. Drei Mahlzeiten pro Tage zu essen, (vorzugsweise auf Pflanzenbasis) ohne Zwischenmahlzeiten, kann helfen die Pfunde los zu werden.

Gönnen Sie sich eine Ruhepause:

Bei chronischem Stress erhöht der Körper seine Kortisol- und Insulinproduktion. Unser Appetit wird angeregt, was zu zwanghaftem Essen führen kann. So kompensiert der Körper Stress mit einer essbaren Belohnung. Nach einem Insulinschub sinkt der Blutzucker und man fühlt sich erneut hungrig. Falls Sie sich hungrig und gestresst fühlen, trinken Sie zuallererst ein großes Glas Wasser. Erinnern Sie sich vor dem Essen daran, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, denn Stress verschlechtert die Verdauung und Mineralstoffaufnahme. Essen Sie zudem aufmerksam, kauen Sie jeden Bissen 20-40 – auch wenn es schwer fällt – und legen Sie das Besteck zwischen den Bissen ab.

Claudia Spahr

Integrative Ernährungskoordinatorin für Gesundheit

Autorin, Journalistin, Sprecherin, Fruchtbarkeitscoach und integrative Heilpraktikerin (IIN, AADP, IAHC)

Entwicklerin von HolyMama und Mitentwicklerin von Lotus Yoga Retreats

www.claudiaspahr.com